christus mystagogus

Die gesellschaftliche Dynamik, innerkirchliche Probleme haben einschneidende Folgen für Gemeinde und Liturgie. Wir sollten jedoch nicht viel klagen als besser fragen, was können wir praktisch, spirituell, pastoral aus der Krisensituation Neues lernen. Alle Probleme, welche sich immer weiter verstärken, sind seit Jahrzehnten bekannt, diagnostiziert. Sind sie uns aber wirklich bewusst? Vielleicht liegt darin ein höherer Sinn: „Den Guten, schlagen alle Dinge zum Guten aus“ (Röm 8,23). Ein Verlust ist Gewinn in Christus, wenn dies als Ruf ins Wesentliche erfahren, Anstoß zur Glaubensvertiefung wird. Was uns fehlt ist die spirituelle, neue, integrative Form. 
Für jede Woche findet sich hier ein Schriftwort, das einprägsam ist, den Geist zentriert, leicht meditiert werden kann. Die Versauswahl vor allem dem Weg Jesu nach dem Markus-Evangelium. Wer die Abschnitte im Evangelium an den Versen entlang liest, geht im Geiste den Weg Jesu mit. Zugleich begleitet ihn Christus, spiegelt sich sein Leben in seinem Licht.  
Ein »Weg des Vertrauens« auf dem wir an Christus lernen, Gott in allen Dingen zu suchen, seine Weisheit zu verinnerlichen. Er ist in Person, seinen Worten und Taten, der »Mystagoge« schlechthin. Dies meint den Lehrer, der uns durch sein Beispiel in die Geheimnisse Gottes einführt (Joh 1,18). Dies geschieht »mystagogisch«, indem er Gottes Wirklichkeit offenbarend erschließt, darin uns spirituell anleitet. Christus ist unser Wegführer in geistlichen Dingen.
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